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Konzert Berichte

Marty Hall/Eddie Turner im Reigen 22.3.07

Gestern fuhr ich ja ein bißchen mit Bauchweh in den Reigen. Meine Ohren riefen "Nein, nein!", denn ich hatte ihnen aus dem Programm vorgelesen, daß Eddie "Devilboy" Turner auch im Hardrock unterwegs ist. Mit Schaudern dachten sie an den Abend davor, und erst, als ich ihnen versprach, sicherheitshalber ein Paar Oropax zu organisieren, liesen sie sich breitschlagen.

Gerade, als ich den Reigen betrat, erklangen die ersten Riffs von Marty Hall, der das erste Set bestritt, ziemlich kraftvoll, und sie riefen entsetzt: "Wir haben´s ja gesagt!" Aber diese Klänge gingen über in wundervoll melodiöse Klänge, und so wagten wir uns zur Bühne vor.

Gut war es! Marty Hall bot auf seiner Akustik- und seiner Semiakustik-Gitarre stimmungsvolle Balladen, kraftvolle Covers, sehr viel aus der Singer/Songwriter-Ecke. - Im Programm-Pressetext steht eine sehr gute Definition seines Stils, treffender könnte man es nicht beschreiben.

Der Canadier lebte mehrere Jahre in Freiburg, nun hat er seine Zelte in Prag/CZ aufgeschlagen. - Mit dabei waren seine zwei Hunde, das war wirklich nett. Während Herrchen auf der Bühne sein Programm abzog, lagen sie auf der Balustrade herum, bellten und balgten ein bißchen. Das erinnerte mich an einen irischen Singer/Songwriter, den ich vor einigen Jahren sah. Er kam immer mit seinem Stoffschaf auf die Bühne (nicht zu verwechseln mit Alexander dem Großen, der immer seine Lieblingsziege auf seine Feldzüge mitnahm - ich erkläre hier nicht, warum ;-))

Nach dem Konzert erzählte Marty, daß er seine Hunde auf alle Konzerte mitnimmt, pro Jahr ist er 8.-10.000 km on tour mit ihnen.

(Jetzt habe ich gerade den Absatz durchgelesen und stelle fest, daß ich mehr über die Hunde als über das Set schreibe. - Ich versuche damit nur auszudrücken, welch wunderbar relaxte Stimmung da von der Bühne rüberkam. Es war einfach ein schönes, ruhiges Gefühl.)

Ein sehr stimmungsvolles Konzert, gefühlvoll und dynamisch. Es war für mich wieder der Beweis dafür, daß ein Mann und eine Akustikgitarre oft das beste sind, was einem passieren kann!

Danach wurde die Bühne freigemacht für Eddie "Devilboy" Turner. In letzter Zeit sehe ich ja sehr viele Konzerte mit drei Leuten auf der Bühne, und ich habe für mich die Theorie aufgestellt, daß es einfacher ist, in kleiner Besetzung herumzureisen und Gigs zu bekommen. Also registrierte ich erstaunt, daß hier gleich fünf Leute auf die Bühne kamen - und dabei gleich zwei Keyborder.

Ich gebe hier das Line-up wieder, wie es Eddie für mich aufgeschrieben hat:

keyboards kenny passarelli
keyboards andy nevala
bass jimmi trujillo
drums d j check 1
guitar me

Gleich bei den ersten drei Takten riefen meine Ohren "Oropax, Oropax!" und gehorsam folgte ich ihnen. Sehr gut, Frau Krycha! - Während ich die Musik genoß, sah ich neben mir zwei Leute, die sich stellenweise die Ohren zuhielten.

Aber die Musik! Das war wirklich fantastisch. Mit jedem neuen Song riß Eddie Turner die Zuhörer zu Beifallstürmen hin, gebannt verfolgten wir seinen Auftritt.

Die Band lieferte astreine Musik, narkotisierend, meditativ, jazzig. Überlange Nummern, die sich zehn Minuten und mehr hinzogen und so richtig geeignet waren, die Gedanken schweifen zu lassen und ganz in die Klänge hineinzukippen. Eddie Turner ist in vielen Sparten zuhause: Soul, Funk, Texmex, Psychodelic und natürlich Blues in allen seinen Schattierungen. Seine Spielweise erinnert an Jimmie Hendrix oder Robin Trower (bitte, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen - vielen Dank, Clever, für diese Infos!)

Bis ein Uhr nachts dauerte das Konzert, und ich glaube, viele hätten noch gerne mehr gehört. Auf jeden Fall eines der besten Konzerte der letzten Zeit und ein großer Wunschkandidat für folgende Festivals.

Meine Gratulation an Wolfgang Windbacher: Mit diesem Abend hat er uns Bluesliebhabern eine riesengroße Freude gemacht. Da auch der ORF da war, hoffe ich, daß das Konzert auf Ö1 ausgestrahlt werden wird und wäre dankbar für den Terminhinweis!

Und schade für alle, die nicht dabei waren. Mit diesen beiden Künstlern (samt Band) habt ihr wirklich etwas Großartiges versäumt!

 

 


 

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